A  
 
  • Absorptions- oder Nachladephase
    Die zweite Stufe eines modernen 3-stufigen+-Ladevorgangs. Während dieser Phase werden die Batterien von etwa 80 % auf 100 % geladen. Die Spannung ist etwas niedriger als die Gasspannung der Batterie, die bei 2,4 V pro Zelle (14,4 V bei einer 12 V- sowie 28,8 V bei einer 24 V-Batterie) liegt. Die Absorptionsphase folgt auf die Bulk- oder Hauptladephase und liegt wiederum vor der Float- oder Erhaltungsphase.
  • ABYC-Standards
    Der American Boat & Yacht Council ist eine gemeinnützige Organisation, die die amerikanischen Bootsbauer vertritt. Sie legt Standards fest und erteilt Empfeh-lungen für nautische Ausstattungen (einschl. der elektrischen Ausstattung) auf Freizeitschiffen mit dem Ziel, die Sicherheit zu verbessern. Hierfür vergibt der ABYC Produkt-Zertifizierungen.
  • AGM-Batterie
    Eine Batterie, bei der das Elektrolyt (eine Mischung aus Wasser und Schwefelsäure) größtenteils in einer Glasfasermatte gebunden wird. Da diese Batterien absolut wartungsfrei sind und normalerweise kein Gas bilden, können sie überall an Bord installiert werden, wobei gewöhnlich keine Lüftung erforderlich ist. Dank ihrer Struktur können AGM-Batterien schnell entladen werden und erzeugen dabei sehr leistungsstarken Strom. Deshalb sind sie besonders für Systeme geeignet, für die ein hoher Strompegel erforderlich ist, wie Bugstrahlruder, Deckwinden, sowie beim Starten des Motors.
  • Alarmkontakt
    Ein Kontakt in einem Batterieladegerät oder Wechselrichter, der aktiviert wird, wenn eine externe oder interne Fehlfunktion auftritt.
  • Ampere (A)
    Die Einheit, in der der durch einen Kreislauf fließende Strom gemessen wird. Der Strom kann berechnet werden, indem die Spannung durch den Widerstand des Verbrauchers dividiert wird. Ein Widerstand von 6 Ohm und eine Spannung von 12 V ergeben einen Strom von 2 Ampere.
  • Amperestunde (Ah)
    Mit dieser Einheit wird die elektrische Kapazität einer Batterie bezeichnet, die durch Multiplikation des Stroms in Ampere mit der Dauer der Entladung in Stunden berechnet wird. Zum Beispiel: Wenn eine Batterie innerhalb von 20 Stunden 5 Ampere Strom liefert, und zwar bei einer konstanten Spannung von über 10,5 Volt, erhält man 20 x 5 =100 Ah. Die Kapazität einer Batterie hängt gewöhnlich von der darin enthaltenen Menge an Blei und Batteriesäure ab.
  • Amperian
    Amperian ist ein leistungsstarker Assistent, der Ihr Mastervolt-System überall auf der Welt überwacht. Amperian bietet Ihnen oder Ihrem Provider die Möglichkeit, Ihr Stromsystem aus der Ferne zu bedienen und zu überwachen. Durch die Amperian Interface sind alle Systemdaten online verfügbar.
B  
 
  • Batterie
    Sie wandelt chemische Energie in elektrischen Strom um und umgekehrt. Die Nennspannung einer Batterie beträgt 2 Volt. Höhere Spannungen werden dadurch erreicht, dass mehrere Batterien in Reihe geschaltet werden. So können z. B. sechs 2 V Batterien miteinander kombiniert werden, um eine Nennspannung von 12 V zu erreichen.
  • Batterieladegerät
    Wird zum Laden von Batterien eingesetzt. Seine Kapazität sollte mindestens 15 bis 25 % der Batteriekapazität einer Nasszellenbatterie und max. 30 % einer AGM-Batterie, bis zu 50 % einer Gel-Batterie und bis zu 100 % einer Lithium-Ionen-Batterie entsprechen.
  • Batteriemonitor
    Er zeigt den Batteriestatus an. Bei Mastervolt können Sie zwischen 4 Modellen auswählen. Zunächst gibt es den BattMan mit einem spritzgeschützten Display sowie einem Energie-Messgerät, der in zwei Modellen erhältlich ist. Dann den Masterlink BTM-III mit detaillierten Angaben zur Batterie über das LCD-Display und die LED-Leiste. Der moderne MasterShunt in Kombination mit dem EasyView 5 liefert detaillierte Informationen über die Spannung, den Strom sowie historische Daten und Angaben zum Benutzer. Er lässt sich problemlos innerhalb des MasterBus-Netzes installieren und verfügt über Touchscreen-Kontrollen für alle Funktionen. Weitere Informationen über die Batteriemonitore erhalten Sie auf den Seiten 114-115 in diesem Powerbook.
  • Batteriesäure
    Dies ist ein aus Wasser und Schwefelsäure bestehender Elektrolyt. Das spezifische Gewicht der Batteriesäure in einer geladenen Batterie schwankt zwischen 1,28 und 1,30.
  • Battery Management System
    Ein natürliches Phänomen von Lithium-Ionen-Batterien ist das natürliche Ungleichgewicht zwischen stärkeren und schwächeren Zellen. Während des Ladevorgangs erreichen eine oder mehrere Zellen ihr maximales Ladeniveau aufgrund dieses Ungleichgewichts schneller, während andere nicht vollständig geladen werden. Die Zellen mit geringerer Ladung werden schneller wieder entladen, weshalb die Batterie aufgrund der Unterspannung schneller leer ist, was wiederum die Lebensdauer der Batterie verkürzt. Um dies zu vermeiden, sind Lithium-Ionen-Batterien mit einem Battery Management System ausgestattet, welches das Ungleichgewicht zwischen den Zellen automatisch ausgleicht und die Lebensdauer sowie die Gesamtkapazität der Batterie erhöht.
  • Bulk- oder Hauptladephase
    Die erste Stufe des modernen 3-stufen+ -Ladesystems. Der Ausgangsstrom des Batterieladegerät beläuft sich während dieser Stufe auf 100 %, während die Spannung von der verbleibenden Leistung der Batterie abhängt. Nach der Hauptladephase kommt die Absorptions- oder Nachladephase.
  • BV-Genehmigung
    Bureau Veritas ist eine französische Klassifizierungs-gesellschaft für die Schifffahrt, Passagierschiffe und einige große Yachten. Die Anforderungen an die Sicherheit und Funktionalität sind sehr hoch, und die Genehmigung wird von vielen Versicherungsgesellschaften gefordert. Die meisten Mastervolt Geräte überschreiten sogar die strengen BV-Normen.
C  
 
  • CE-Kennzeichnung
    Diese wird von dem Hersteller oder Importeur auf dem Produkt als Hinweis darauf angebracht, dass wichtige EG-Anforderungen im Hinblick auf Sicherheit, Gesundheit und Umwelt eingehalten wurden. Diese Anforderungen leiten sich von den europäischen Produkt-Richtlinien ab, die in den meisten EG-Mitgliedstaaten ein Bestandteil der nationalen Gesetzgebung sind. Die CE-Kennzeichnung weist also die Einhaltung eines Gesetzes nach und hat nicht nur informellen Charakter. Das CE-Symbol muss außen auf dem Produkt gut sichtbar sein, und die Lieferanten müssen eine Erklärung bereitstellen, in der dargelegt wird, welche Anforderungen der CE-Kennzeichnung das Gerät erfüllt. Alle Geräte von Mastervolt gehen noch über diese strengen Anforderungen hinaus.
  • Combi
    Ein Gerät, das einen Batterieladegerät, einen Wechselrichter und ein Umschaltsystem umfasst.
  • Cos-Phi- oder Leistungsfaktor
    Gibt in Wechselstromsystemen an, um wie viel Grad der Strom gegenüber der Spannung phasenverschoben ist: je niedriger dieser Wert, desto größer ist die Diskrepanz. In einem Heizelement z. B. ist der Strom mit der Spannung phasengleich, weshalb der Cos-Phi-Wert hier 1 beträgt. Doch bei einem Motor liegt eine Diskrepanz vor, weshalb der Cos-Phi-Wert eher bei 0,8 oder manchmal bei 0,6 liegt. Je niedriger der Cos-phi-Wert, desto mehr Strom ist erforderlich, um eine bestimmte Leistung zu liefern.
  • CZone®
    Ein CZone-System dezentralisiert das DC-Energieverteilungssystem, lokalisiert Schaltungssteuerungs- und Schutzmodule näher an den Verbrauchern, um die Kabelwege zu verkürzen und die Größe der Leiter zu reduzieren, wodurch Kosten und Gewicht des elektrischen Kabelbaums erheblich reduziert werden. Das CZone-System ersetzt komplexe Verkabelungen durch eine einzige Datenleitung.
D  
 
  • Digital Switching
    Digital Switching (digitale Schaltung) ist eine Innovation von Mastervolt, durch die die Installation, Konfiguration, Kontrolle sowie die Überwachung der elektrischen Systeme an Bord radikal vereinfacht werden. Diese Plattform auf CAN-Basis hat sich in der Automobilindustrie bewährt und ist mit den meisten Navigationssystemen der A-Marke kompatibel. Sie bietet Ihnen eine Reihe von Luxus- und Komfortoptionen, darunter die Fernüberwachung.
  • DIP-Schalter
    Ein kleiner Schalter, der sich normalerweise auf einer Hauptplatine befindet und dazu dient, die verschiedenen Funktionen der Mastervolt-Geräte einzustellen.
  • DNV GL-Genehmigung
    Det Norske Veritas ist eine norwegische Klassifizierungsgesellschaft für die professionelle Schifffahrt und Aktivitäten an Land. Die Anforderungen im Hinblick auf die Sicherheit und Funktionalität sind sehr streng, und die Genehmigung wird von vielen Versicherungsgesellschaften gefordert. Die meisten Mastervolt Geräte erfüllen diese strikten Anforderungen der DNV problemlos.
  • GL-Genehmigung
    Germanischer Lloyd ist eine deutsche Klassifizierungsgesellschaft für die professionelle Schifffahrt, deren Anforderungen in Bezug auf Sicherheit und Funktionalität sehr streng sind. Diese Genehmigung wird von den Versicherungen häufig gefordert.
E  
 
  • E-Antrieb
    Der elektrische Antrieb wird immer beliebter und ist in einer immer größeren Anzahl an Segel- und Naturgebieten vorgeschrieben. Es steht auch eine Hybrid-Version zur Verfügung, bei der Sie wählen können, ob Sie mit Hilfe eines Dieselmotors oder eines Elektromotors segeln möchten.
  • Elektrolyt
    Die Flüssigkeit in Batterien, die aus einer Mischung aus Schwefelsäure und Wasser besteht. Sein spezifisches Gewicht beträgt 1,280 in einer geladenen und 1,100 in einer entladenen Batterie.
  • EMV (EMC)
    Die Abkürzung für Elektromagnet- Verträglichkeit. Diese Norm gibt an, welche elektromagnetische Störung ein Gerät, wenn überhaupt, produzieren darf und ob es empfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen von außen ist. Ein gutes Beispiel hierfür sind ein Batterieladegerät und eine Mikrowelle. Die Mikrowelle darf keine größere Störung bewirken, als durch die Norm festgelegt wird, und der Batterieladegerät darf durch die von der Mikrowelle hervorgerufene Störung nicht beeinträchtigt werden. Natürlich stimmt auch das Gegenteil. Anforderungen in Bezug auf die EMV werden innerhalb des CE-Rahmens festgelegt. Die Geräte von Mastervolt stimmen mit diesen Anforderungen problemlos überein. Die Ausstattung von Mastervolt geht sogar noch über diese strikten Anforderungen hinaus.
  • E-Prüfzeichen
    Eine Norm, die angibt, ob die jeweilige Ausstattung bei Fahrzeugen wie Notarzt- und Feuerwehrwagen verwendet werden kann. Für die Qualifikation hinsichtlich der E-Markierung müssen die Geräte die strengsten Anforderungen im Hinblick auf die Sicherheit, die EMC (elektromagnetische Störfreiheit) und die Eignung erfüllen. Die meisten Mastervolt Batterieladegerät und Wechselrichter stimmen mit diesen Anforderungen überein.
  • Erdung
    Das elektrische Null-Last-Potential, auch Bezugspotential genannt. Der Minuspol einer Batterie wird oft an die Stahlkarosserie eines Fahrzeugs oder Schiffes angeschlossen, die dann als Erdung dient.
F  
 
  • Fehlerstromschutzschalter
    Überwacht die Versorgung an Bord im Hinblick auf Kriechverlust und schaltet sie ab, wenn dieser 30 mA überschreitet. Ein Fehlerstromschutzschalter schützt Sie vor einem Stromschlag im Falle des Kontakts mit einem Strom führenden Teil.
  • Float- oder Erhaltungsphase
    Die Endstufe in einem modernen 3-stufen+-Ladevorgang. Obwohl die Batterien während dieser Phase voll- ständig geladen werden, erhalten jedoch eine Erhaltungsladung, während der Gleichstromkreislauf an Bord mit Strom versorgt wird. Die Lade-spannung beträgt 2,25 Volt pro Zelle oder 13,25 V bei 12 V-Batterien und 26,5 V bei 24 V-Batterien bei einer Umgebungstemperatur von 25 °C.
  • Frequenz
    Die Anzahl, wie oft der Wechselstrom pro Sekunde die Richtung wechselt, ausgedrückt in Hertz (Hz).
G  
 
  • Gasspannung
    Das Spannungsniveau, bei dem eine Batterie Gas bildet. Bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C beträgt die Gasspannung 2,4 Volt pro Zelle oder 14,4 V bei einer 12 V-Batterie sowie 28,8 V bei einer 24 V-Batterie.
  • Galvanische Trennung
    Eine Situation, in der zwei Kreisläufe elek-trisch miteinander verbunden sind, ohne dass ihre Masse- oder Erdkabel in Kontakt kommen. Die galvanische Trennung wird am besten mit einem Transformator erreicht.
  • Gel-Batterie
    Eine Batterie, bei der das Elektrolyt (Mischung aus Wasser und Schwefelsäure) in einem Gel gebunden wird. Da Gel-Batterien absolut wartungsfrei sind und nur selten Gas bilden, können sie überall an Bord installiert werden. Eine zusätzliche Entgasung ist nicht notwendig. Gel-Batterien eignen sich besonders gut für die Beleuchtung sowie als Service-Batterien an Bord. Sie können dank ihrer besonderen Struktur sehr schnell geladen werden. Bei normaler Nutzung beläuft sich die Lebensdauer einer 12 V-Gel-Batterie auf sechs bis sieben Jahre. Bei den 2 V-Traktions-Gel-Batterien sind sogar 15 Jahre nicht außergewöhnlich. Eine Gel-Batterie eignet sich besonders gut für (tiefe) zyklische Entladungen.
  • Gleichstrom (DC)
    Strom, der nur in eine Richtung fließt, zum Beispiel in einer Batterie, einem Solarpanel, einer Lichtmaschine oder einem Batterieladegerät.
H  
 
  • Hertz (Hz)
    Einheit, die die Frequenz misst, das heißt, wie oft der Wechselstrom (AC) pro Sekunde die Richtung ändert. In Europa sind 50 Hz und in den USA 60 Hz üblich.
  • Hochfrequenz (HF)- Switch-Technologie
    Der ankommende Wechselstrom kann dank dieser Technologie über eine Diodenbrücke in Gleichstrom gleichgerichtet werden. Die hieraus resultierende Gleichstromspannung wird durch einen Elektronikschalter, der schnell ein- und ausgeschaltet wird, in Teile mit einer hohen Frequenz aufgegliedert. Hierdurch entsteht ein simulierter Wechselstrom mit einer hohen Frequenz, z.B. 35 kHz (35.000 Hertz). Dieser Wechselstrom kann mit Hilfe eines kleinen Transformators in eine höhere oder niedrigere Spannung umgewandelt werden. Je höher die Frequenz, desto kleiner kann der Transformator sein. Mastervolt verwendet die HF-Switch-Technologie in sämtlichen Geräten, die hierdurch große Vorteile hinsichtlich der Kompaktheit, des Gewichts und des Wirkungsgrads aufweisen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Sie sich von dem irritierenden Brummgeräusch eines Transformators verabschieden können.
I  
 
  • IEC-Genehmigung
    Die International Electrotechnical Commission (IEC) hat ihren Hauptgeschäftssitz in Genf, Schweiz, und erarbeitet allgemeine Standards für die Sicherheit elektrischer Komponenten und Geräte. Die IEC schlägt diese Stan-dards zwar vor, ist jedoch nicht für deren Durchsetzung verantwortlich, die normalerweise von unabhängigen Testlabors durchgeführt wird.
  • Induktive Lasten
    Diese Lasten werden unter anderem durch Motoren in Klimaanlagen und Tauchkompressoren erzeugt. Sie sorgen dafür, dass der Strom nicht phasengleich mit der Spannung fließt, ein Phänomen, das auch als Phasenabschattung bekannt ist. Der Grad wird durch den Cos-Phi-Wert angegeben, der zwischen 0 und 1 liegt und umgekehrt proportional zur Größe der Phasenverschiebung ist. Bei einem Heizelement (einer ohmschen Belastung) stimmt der Stromfluss mit dem der Spannung über-ein und der Cos-Phi-Wert beträgt 1. Bei einem Motor gibt es jedoch eine Phasen-verschiebung, die durch den typischen Cos-Phi-Wert von 0,8 – oder manchmal 0,6 - angegeben wird. Je niedriger der Cos-Phi-Wert, desto größer die Phasen-verschiebung und desto mehr Strom muss bereitgestellt werden, um ein bestimmtes Leistungsniveau zu erreichen.
  • Isolationstransformator
    Wandelt die Landstromspannung in eine Spannung mit höherem, niedrigerem oder gleichem Wert um, damit sichergestellt ist, dass zwischen dem Landstromanschluss und dem Elektrosystem an Bord eine galvanische Trennung besteht. Hierdurch wird Korrosion verhindert und die Sicherheit erhöht.
K  
 
  • Kabelverluste
    Ein Spannungsverlust, der aus dem Widerstand des Kabels resultiert. Die Verluste hängen auch vom Stromfluss ab.
  • Kilowatt (kW)
    Einheit der elektrischen Leistung, die 1000 Watt entspricht. Zehn 100-Watt-Glühbirnen verbrauchen ein Kilowatt.
  • Kilowattstunde (kWh)
    Ein kW elektrischer Strom, der innerhalb einer Stunde verbraucht wird. Diese Bemessung des Stromverbrauchs ist am gebräuchlichsten.
L  
 
  • Ladespannung
    Spannung, die zum Laden der Batterien verwendet wird. Durchschnittlich beläuft sich diese auf 14,4 V oder 28,8 V während der Absorptions- oder Nachladephase sowie 13,25 V und 26,5 V während der Float- oder Erhaltungsphase bei 25 °C.
  • LED (Light Emitting Diode = Licht emittierende Diode)
    Elektronisches Licht mit sehr niedrigem Stromverbrauch. LEDs sind generell in vielen verschiedenen Farben und Größen erhältlich. Mastervolt verwendet sie als Signallichter auf Batterieladegeräte und Wechselrichtern. Die jüngste Generation der LEDs kann auch als Beleuchtung eingesetzt werden und verbraucht nur sehr wenig Energie.
  • Lithium-Ionen-Batterie
    Lithium-Ionen-Batterien verfügen über eine sehr hohe Energiedichte und eignen sich ausgezeichnet für zyklische Anwendungen. Im Vergleich zu herkömmlichen Bleisäurebatterien bieten Lithium-Ionen-Batterien Einsparungen von bis zu 70 % hinsichtlich des Volumens sowie des Gewichts, während die Anzahl der Ladezyklen bis zu dreimal länger ist. Ein weiterer großer Vorteil der Lithium-Ionen-Batterien von Mastervolt besteht darin, dass sie einem integrierten Battery Management System ausgestattet sind. Das System hält alle Einzelzellen optimal im Gleichgewicht. Daraus ergibt sich eine höhere Leistung und eine längere Lebensdauer.
  • Lloyd’s-Genehmigung
    Das Lloyd’s Register of Shipping (LROS), eine britische Klassifizierungsgesellschaft für Yachten, die professionelle Schifffahrt, Bohrplattformen usw. Zahlreiche Versicherungsgesellschaften verlangen die Lloyd’s-Genehmigung für größere Schiffe. In diesem Fall müssen das Schiff und die Ausstattung an Bord sehr hohe Anforderungen erfüllen.
M  
 
  • MasterBus
    MasterBus ist der erweiterte Standard von Mastervolt für die Datenkommunikation und Integration von Mastervolt Komponenten in Ihrem elektrischen System. Zu den Vorteilen ge-hören eine komplette Systemintegration, eine einfache Bedienung und Überwachung sowie eine einfache Installation mit weniger Kabeln. Ein MasterBus-Netz kann auch zu einem späteren Zeitpunkt problemlos erweitert werden.
N  
 
  • NiCad-Batterien
    Dieser Batterietyp enthält Nickel und Kadmium und eignet sich aufgrund der hohen erforderlichen Ladespannung nicht für den Einsatz auf Schiffen. NiCad-Batterien werden wegen ihres Kadmium-Gehalts bald nicht mehr erlaubt sein. Hinweis: Sämtliche NiCad Batterien gelten als chemischer Abfall.
  • NMEA 2000
    NMEA 2000 ist ein Plug & Play-Kommunikationsstandard, der für den Anschluss von Schiffsausrüstungen und Displays auf Booten eingesetzt wird. Die Kommunikation erfolgt mit 250 kb pro Sekunde und bietet die Möglichkeit, dass jedes Gerät mit jedem Display oder auch mit jedem anderen Gerät, dass mit NMEA-2000-Protokollen kompatibel ist, kommunizieren kann. NMEA 2000 ist mit dem J1939 CANbus-Netz, das bei Straßenfahreugen und Benzinmotoren verwendet wird, kompatibel.
  • Null-Last-Verbrauch
    Strom, der von einem Wechselrichter verbraucht wird, wenn er keine Geräte betreibt. Bei modernen Mastervolt Wechselrichtern und Combis sind dies nur wenige Watt. Je niedriger der Null-Last-Verbrauch, desto niedriger der Stromverbrauch der Wechselrichter.
O  
 
  • Ohm
    Einheit für den elektrischen Widerstand, angegeben durch das Symbol (Ω). Der elektrische Widerstand eines elektrischen Leiters ist das genaue Gegenteil vom Durchfluss des elektrischen Stroms durch diesen Leiter.
  • Ohmsches Gesetz
    Gibt das Verhältnils zwischen Spannung (U), Strom (I) und Widerstand (R) an. In einer Formel wird es wiedergegeben durch U= I x R. Wenn zwei oder drei Werte bekannt sind, kann der dritte berechnet werden.
P  
 
  • Parallelschaltung
    Bei einer Parallelschaltung kann der Strom durch zahlreiche Kreisläufe fließen. Durch eine Parallelverbindung von Batterien (Pluspol an Pluspol und Minuspol an Minuspol) wird die Kapazität der Batteriebank erhöht, während die Spannung konstant bleibt. Zum Beispiel zwei 12V/55Ah-Batterien, die parallel geschaltet werden, haben weiterhin eine Spannung von 12 V, jedoch eine Kapazität von 55 + 55 = 110 Ah.
  • Peukert
    Name eines deutschen Wissenschaftlers, der im Jahre 1897 beobachtet hat, dass eine Batterie mit zunehmendem Entladestrom immer weniger Strom liefert. Peukert hat eine Formel aufgestellt, mit der die Anzahl an Ampere-stunden ermittelt werden kann, die eine Batterie bei einem bestimmten Entladestrom und zu einer bestimmten Zeit bereitstellen kann. Bei sämtlichen Batteriemonitoren von Mastervolt wird dieses Gesetz von Peukert berücksichtigt um sicherzustellen, dass Sie immer einen richtigen Überblick über den Status Ihrer Batterie haben.
  • Power Sharing
    Dieser Modus steht mit der Leistung des Laderteils eines Combis im Zu-sammenhang, wenn er an das Netz oder an einen Generator angeschlossen wird. Er umfasst die automatische Regulierung der Stromaufnahme des Batterieladegerät, wenn der Strom sehr niedrig ist. Sobald die Gefahr besteht, dass die Stromsicherung überlastet wird, reduziert der Batterieladegerät automatisch seinen Ausgangsstrom. Hierdurch wird die Auslösung der Stromsicherung verhindert.
  • Power Assist
    Dieser Modus ist beim Mass Combi Ultra vorzufinden. Der Power Assist stellt sicher, dass die Stromversorgung der Verbraucher an Bord teilweise durch die Batterien abgedeckt wird, wenn die Gefahr einer Überlastung der Stromversorgung besteht. Es wird aktiviert, nachdem die Aufnahme des Batterieladegerät mit Hilfe des Power-Sharing-Systems in dem Combi auf Null reduziert wurde.
  • Quadratmillimeter (mm²)
    Die Einheit, in der Kabeldurchmesser gemessen werden. Bei Gleichstromsystemen von 12 oder 24 V sollten drei Ampere einem Kabeldurchmesser von einem mm² entsprechen. Bei 230 V-Systemen sollten Sie für jeden mm² 6 Ampere zugrunde legen. Beide Angaben beziehen sich auf eine maximale Länge von 3 Metern.
R  
 
  • RCM-Genehmigung
    Regulatory Compliance Mark (RCM) [Zeichen für die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen]. Das heißt, dass das Produkt die Anforderungen des Electrical Regulatory Authorities Council (ERAC) in Australien erfüllt.
  • Reihenschaltung
    Bei einer Reihenschaltung (Pluspol jeder Batterie wird an den Minuspol der nächsten Batterie angeschlossen) wird die Spannung der gesamten Batteriebank erhöht. Wenn z. B. zwei 12 V-Batterien mit einer Kapazität von jeweils 55 Ah in Reihe geschaltet werden, beläuft sich die Gesamtspannung der Bank auf 12 + 12 = 24 Volt, während die Gesamtkapazität weiterhin bei 55 Ah beträgt.
  • Rekombinationstechnik
    Diese Technik gewährleistet bei AGM- oder Gel-Batterien, dass das durch den Ladeprozess erzeugte Gas (Sauerstoff und Wasserstoff) wieder zu Wasser zusammengefügt wird. Aus diesem Grund sind die Batterien absolut war-tungsfrei und können versiegelt werden.
  • RRR-Genehmigung
    Das Russian River Register legt Standards für Produkte und Hersteller in Bezug auf die Qualität, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit fest. An Bord von Schiffen, die auf den Binnen- und Küstengewässern des Landes segeln, dürfen nur Produkte sein, die von dem RRR zertifiziert sind.
S  
 
  • Selbstentladung
    Die Abnahme der Kapazität einer Batterie, die auftritt, wenn keine Last angeschlossen ist. Eine Nasszellenbatterie verliert 1% pro Tag, eine AGM-Batterie sowie eine Gel-Batterie 2 % pro Monat und eine Lithium-Ionen-Batterie weniger als 3 % pro Monat. Je höher die Umgebungtemperatur, desto höher die Selbstentladung. Eine höhere Selbstentladung kann auch durch Kriechstrom aufgrund von starker Verschmutzung oder Feuchtigkeit zwischen den Polen entstehen, weshalb Sie die Oberseite Ihrer Batterien immer sauber und trocken halten sollten.
  • Semi-Traktionsbatterien
    Eine Semi-Traktionsbatterie hat im Vergleich zu Start-Batterien zwar weniger, dafür aber dickere Platten in jeder Zelle. Semi-Traktions-Batterien liefern einen verhältnismäßig niedrigen Startstrom, können aber häufiger und in einem größeren Umfang (200 bis 500 vollständige Zyklen) entladen werden. Sie eignen sich insbesondere für die kombinierte Funktion der Start-/Service-Batterie.
  • Sinuswelle
    Der Spannungswechsel kann grafisch durch eine Sinuswelle dargestellt werden. Diese besteht aus einer Linie, die sich in einem Wellenmuster um eine horizontale Achse windet, welche den Zeitverlauf darstellt und auch die Punkte, an denen die Spannung Null beträgt. Sobald die Linie eine ganze Welle oberhalb der Zeitachse und eine ganze Welle unterhalb der Zeitachse darstellt, liegt eine ganze Sinuswelle vor.
  • Soft start
    Vorrichtung zur Reduzierung des Einschaltstroms von Transformatoren und Motoren.
  • Spannungswelligkeit
    Die Spannungswelligkeit ist eine geringe Menge an Wechselstrom, die oberhalb des Gleichstroms liegt und zu einer nicht ganz geradlinigen, sondern leicht gewellten Gleichstromspannung führt.Eine Batterie liefert einen reinen Gleichstrom ohne jegliche Welligkeit. Dies gilt jedoch nicht immer für einen Batterieladegerät. Bei veralteten Batterieladegeräte entspricht die Brummspannung 50 %. Eine starke Spannungswelligkeit verkürzt die Lebensdauer einer Batterie, die mit Gleich- (nicht Wechsel-) strom geladen werden muss. Außerdem kann eine Spannungswelligkeit die Audio-, Navigations- und Kommunikationssysteme an Bord stören. Die Mastervolt Batterieladegerät liefern eine glatte Gleichstromspannung mit höchstens 0,3 % Welligkeit.
  • Spitzenstrom
    Der maximale Strom, der durch einen Wechselrichter für kurze Zeiträume geliefert werden kann. Dies ist oft notwendig, da Elektromotoren während des Startvorgangs bis zum Zehnfachen ihres Nennstroms verbrauchen können. Mastervolt Wechselrichter liefern einen hohen Spitzenstrom, der häufig das Zwei- oder Dreifache ihrer Nennkapazität erreicht.
  • Stand-by-Modus
    In diesem Modus stellt der Wechselrichter statt der üblichen Ausgangsleistung von 230 Volt einen kleinen Puls bereit. Er erkennt, wenn ein Gerät eingeschaltet wird und der Wechselrichter schaltet sich automatisch ein. Er liefert dann so lange 230 Volt, bis der Ausgangsstrom unter einen zuvor eingestellten Wert fällt. Wenn nur wenig oder kein Ausgangsstrom vorliegt, dann ist keine Last angeschlossen und der Wechselrichter schaltet in den Stand-By-Modus zurück. Durch dieses System wird viel Energie gespart.
  • Startbatterie
    Wird vor allem zum Starten von Motoren eingesetzt. Obwohl diese Batterien viel Strom liefern können, sollten sie nicht in hohem Maße oder zu häufig entladen werden, weshalb sie nicht für Beleuch-tungszwecke eingesetzt werden können. AGM-Batterien sind außergewöhnlich gute Startbatterien und begrenzter zyklischer Einsatz.
  • Strom
    Der Elektronenfluss durch einen Kreis-lauf. Elektrischer Strom wird in Ampere gemessen.
  • 3-Stufige+ Lademethode
    Eine moderne Ladetechnologie, die bei den neuesten Geräten von Mastervolt durch einen zusätzlichen Schritt erweitert wurde.
    Die ersten drei Stufen sind:
    • Bulk- oder Hauptladephase, in der der Batterieladegerät den maximalen Strom liefert.
    • Absorptions- oder Nachladephase, in der der Batterieladegerät die maximale Ladespannung liefert und die Batterie von etwa 80 % auf 100 % geladen wird.
    • Float- oder Erhaltungsphase für die Wartung der Batterie und die Lieferung des Stroms an die angeschlossenen Geräte.

Die ‘Plus’-Phase ist eine automatische einstündige Bulk-Phase, die einmal alle 12 Tage durchgeführt wird, wenn die Batterie nicht gebraucht wird.

T  
 
  • Temperaturkorrektur
    Wenn die Batterietemperatur unter 25 °C liegt, sollte die Ladespannung nach oben hin angeglichen werden. Ist sie höher, muss die Ladespannung reduziert werden. Diese Temperaturkorrektur beträgt 30 mV pro ºC bei einer 12 V-Batterie und 60 mV pro ºC bei einer 24 V-Batterie. Die Werte scheinen zwar recht unbedeutend zu sein, sind für die Lebensdauer einer Batterie jedoch von entscheidender Bedeutung.
  • Temperatursensor
    Ein Temperatursensor sollte an der Batterie angebracht werden, damit der Batterieladegerät die Ladespannung im Hinblick auf die Batterietemperatur optimieren kann. Die Ladespannung hängt von der Batterietemperatur ab (siehe auch Korrektur der Temperatur).
  • Traktionsbatterien
    Diese werden für den Antrieb, den Betrieb von Installationen sowie für Wechselrichter usw. verwendet. Sie können häufig und vollständig entladen werden und eignen sich ausgezeichnet für den Einsatz an Bord als Gel-Version. Batterien mit nassen Zellen sind nur für Gabelstapler usw. geeignet.
U  
 
  • Überlast
    Dieses Konzept dient der Sicherheit eines Wechselrichters, Generators oder Stromanschlusses. Eine Sicherung schützt zum Beispiel vor Überlast. Sämtliche Mastervolt Wechselrichter sind mit einer elektronischen Schutzvorrichtung gegen Überlast ausgestattet. n UL-Genehmigung Eine amerikanische Zertifizierung, die durch Underwriters Laboratories erteilt wird und mit der europäischen CE-Markierung vergleichbar ist. Sie erstreckt sich überwiegend auf Sicherheitsaspekte. n Umschaltsystem Ein (häufig automatisches) System zum Umschalten zwischen mehreren Stromquellen, wie Netz, Generator und Wechselrichter.
V  
 
  • Volt (V)
    Einheit, in der das elektrische Potential (Spannung) gemessen wird.
  • Voltampere (VA)
    Einheit, die die elektrische Leistung misst.
W  
 
  • Wasserstoffgas
    Hochexplosive Gasmischung aus Wasserstoff und Sauerstoff, die während des Ladevorgangs von Nasszellenbatterien mit einem nicht geeigneten Batterieladegerät entsteht. Durch eine zusätzliche Belüftung kann verhindert werden, dass die Konzentrationen zu hoch werden.
  • Watt (W)
    Einheit, mit der die Energierate gemessen wird, und durch die Multiplikation von Volt mit Ampere berechnet wird.
  • Wattstunde (Wh)
    Bemessung der elektrischen Leistung in einer bestimmten Zeit. Eine Wattstunde Strom entspricht einem Watt an Leistung, die während einer Stunde verbraucht wird. Eine 10-Watt-Glühbirne verbraucht 10 Watt Strom in einer Stunde (siehe auch kWh).
  • Wechselrichter
    Er richtet den Strom der Batterie von 12, 24 oder 48 V in Wechselstrom von 230 V/50 Hz (oder 120 V/60 Hz) um. Hierdurch können Geräte, wie Computer, Mikrowellen und Fernseher, mit Strom versorgt werden, ohne dass ein Netzanschluss oder ein Generator erforderlich ist.
  • Wechselstrom (AC)
    Wechselstrom ist der Strom, der zum Beispiel bei Ihnen zu Hause aus der Steckdose kommt. Weitere Begriffe für Wechselstrom sind Landstrom, Generatorstrom oder Wechselrichterstrom. Die Wechselstromspannung ändert die Polarität mit einer festen Frequenz. In Europa wird die Polarität der elektrischen Spannung z.B. 50 mal pro Sekunde umgekehrt. Der Netzstrom hat deshalb eine Frequenz von 50 Hertz (Hz).
  • Wirkungsgrad
    Der Wirkungsgrad einer Stromquelle wird in Prozent (%) angegeben. Ein Gerät mit einem Wirkungsgrad von 90 % hat z.B. zu Beginn eine Leistung von 100 % und am Ende von 90 %. Die 10 %, die verloren gehen, werden zunächst in Wärme umgewandelt. Je größer der Wirkungsgrad eines Wechselrichters ist, desto länger halten die Batterien.
Z  
 
  • Zwangswechselrichter
    (Forced inverter) Eine Funktion auf dem Mass Systemswitch. Per Knopfdruck wird ein Teil der Endgeräte an Bord von den Batterien über den Wechselrichter betrieben, während der Batterieladegerät weiterhin an den Landstrom angeschlossen ist. Die Stromaufnahme des Batterieladegerät kann über das System-Panel reguliert werden, und zwar, bis das Maximum für die AC-Sicherung erreicht wurde. Der Vorteil dieses Systems besteht darin, dass schwere Endgeräte wie ein Fön über den Wechselrichter betrieben werden und deshalb die AC-Sicherung nicht überlasten können. Wenn derartige Endgeräte an den Wechselrichter angeschlossen sind, ist der Verbrauch der Batterien gewöhnlich größer als der Batterieladegerät liefern kann. Dies stellt selten ein Problem dar, da die großen Endgeräte gewöhnlich nur für kurze Zeit benutzt werden und der in Ah gemessene Verbrauch eher niedrig ist. Der Batterieladegerät lädt die Batterie wieder automatisch auf, sobald die Endgeräte abgeschaltet sind.
  • Zyklus
    Die theoretische Entladung einer Batterie von 100 % auf 0 % und das Wiederaufladen von 0 % auf 100 % in einem Zyklus. Das zweimalige Entladen auf 50 % und vollständige Wiederaufladen ist auch ein Zyklus, wie auch das viermalige Entladen auf 75 % und Wiederaufladen. Doch all das ist Theorie: In der Praxis wird eine Batterie nie auf mehr als 50 % entladen.
  • Zwangswechselrichter
    (Forced inverter) Eine Funktion auf dem Mass Systemswitch. Per Knopfdruck wird ein Teil der Endgeräte an Bord von den Batterien über den Wechselrichter betrieben, während der Batterieladegerät weiterhin an den Landstrom angeschlossen ist. Die Stromaufnahme des Batterieladegerät kann über das System-Panel reguliert werden, und zwar, bis das Maximum für die AC-Sicherung erreicht wurde. Der Vorteil dieses Systems besteht darin, dass schwere Endgeräte wie ein Fön über den Wechselrichter betrieben werden und deshalb die AC-Sicherung nicht überlasten können. Wenn derartige Endgeräte an den Wechselrichter angeschlossen sind, ist der Verbrauch der Batterien gewöhnlich größer als der Batterieladegerät liefern kann. Dies stellt selten ein Problem dar, da die großen Endgeräte gewöhnlich nur für kurze Zeit benutzt werden und der in Ah gemessene Verbrauch eher niedrig ist. Der Batterieladegerät lädt die Batterie wieder automatisch auf, sobald die Endgeräte abgeschaltet sind.
  • Zyklus
    Die theoretische Entladung einer Batterie von 100 % auf 0 % und das Wiederaufladen von 0 % auf 100 % in einem Zyklus. Das zweimalige Entladen auf 50 % und vollständige Wiederaufladen ist auch ein Zyklus, wie auch das viermalige Entladen auf 75 % und Wiederaufladen. Doch all das ist Theorie: In der Praxis wird eine Batterie nie auf mehr als 50 % entladen.
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